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Ringschlägertauben zeichnen sich durch ihr
eigentümliches Balzverhalten, DREHEN und KLATSCHEN
über dem Partner, dem RINGSCHLAGEN, aus.
In Deutschland sind 4 Rassen mit Ringschlageigenschaften anerkannt:
- ANATOLISCHE RINGSCHLÄGER
- BELGISCHE RINGSCHLÄGER
- RHEINISCHE RINGSCHLÄGER
- SPEELDERKEN
Ich habe mich den RHEINISCHEN Ringschlägern, in Blau mit
schwarzen Binden und Blaugehämmert, verschrieben.
Je nach Zuchtstand, ist das Ringschlagen rassespezivisch
unterschiedlich stark ausgeprägt.
Bei den Rheinischen Ringschlägern ist mitlerweile ein
Zuchtstand erreicht der es gebietet nur Täuber zur Zucht zu
verwenden die dieses
Verhalten regelmäßig bei
der Balz zeigen.
Täuber die gar nicht oder nur gelegentlich drehen,
gehören
nicht in den
Zuchtschlag. Auch Täubinnen schlagen
Ringe, wenn auch
eher sporadisch.
Rheinische Ringschläger sind eine sehr zuchtfreudige Rasse.
Folglich ist in der Regel reichlich Nachwuchs vorhanden, so dass
regelmäßig Tiere abgegeben werden
können. Rufen
Sie mich dazu unter 0385 71 93 48 an. Versand innerhalb Deutschlands
ist kein Problem.
Betreut werden die Ringschlägerzüchter vom
SONDREVEREIN DER ZÜCHTER VON RINGSCHLÄGERTAUBEN,
GEGR: 1921 IM VDT .
Hier können Ringschlägerfreunde aus aller Welt ihre
züchterische Heimat finden.
In den entsprechenden BDRG-Standards für
Ringschschlägertauben sind das Klatschen und Drehen als
Hauprassemerkmale festgeschrieben. Zuchtziele sind LEISTUNG
und SCHÖNHEIT.
Bei den vom
Sonderverein durchgeführten Wettbewerben wird diesen
Grundsätzen Rechnung getragen.
Wer hier Punkte sammeln und zu Ehren kommen will, muß nicht
nur
gut aussehen (Ausstellungspunkte), sondern auch fleißig
drehen
(Ringschlagpunkte).
Wer hier besteht darf sich dann mit Fug und Recht RINGSCHLÄGER
nennen!!!
Unter Anderem führt der Sonderverein alljährlich 3
Sonderschauen und einen Ringschlagwettbewerb durch.
Die besten Vertreter Ihrer Rasse und ihres Farbenschlages
können hier DEUTSCHER MEISTER (unter Einbeziehung der
Ausstellungspunkte von der VDT-Schau) und SV Meister, als
Krönung der jährlichen Zuchtarbeit, werden.
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Standard
Rheinische Ringschläger:
Rheinische
Ringschläger

Herkunft:
Niederlande, 1599 von Aldrovandi erstmalig beschrieben; in der heutigen
Er- scheinungsform mit Mönchzeichnung seit ca.1850 am
Niederrhein heimisch.
Gesamteindruck:
Von der Größe einer robusten, gedrungenen Feldtaube;
mit sehr lebhaftem
Temprament, das sich im Flug durch die Eigenschaften des Klatschen und
Ringschlagens zeigen soll (Besondere Rassemerkmale sind das Drehen und
Klatschen. Diese sind als altes Kulturgut durch Zuchtwahl zu erhalten
bzw.
zu fördern. Täuber,
die nicht ringschlagen, sollte man von der Zucht aus-
schließen.
Form, Farbe und Zeichnung dürfen nicht zum alleinigen Zuchtziel
werden).
Rassenmerkmale:
| Kopf: |
Länglich, mit breiter, hoher,
gewölbter Stirn; Spitzkappe breit angesetzt, voll, am
Hinterhals einen Kamm bildend, Spitze etwas über den Kopf
hinausragend. |
| Augen: |
Dunkel, mit
hellfleischfarbigem, schmalem Rand. |
| Schnabel: |
Mittellang,
fein, hell; Warzen wenig entwickelt. |
| Hals: |
Mittellang,
infolge üppiger Befiederung recht stark erscheinend. |
| Brust: |
Breit in den
Schultern, etwas gewölbt. |
| Flügel: |
Auf dem Schwanz aufliegend, erreichen fast
dessen Ende, ohne sich zu kreuzen. Die Handschwingen sind breit und
elastisch und können vom Klatschen leicht abgenutzt sein. |
| Schwanz: |
Von mittlerer
Breite, geschlossen. |
| Beine: |
Mittellang,
unbefiedert, lebhaft rot. |
| Gefieder: |
Straff, mit
fester, elastischer Feder und breiten Fahnen. |
Farbenschläge:
Schwarz, Blau mit schwarzen Binden, Blaugehämmert, Rot, Gelb,
Rot- und Gelb-
fahl, Rotfahl-gehämmert, Gelbfahl-Gehämmert,
Blauschimmel.
Farbe und
Zeichnung:
Weiß sind der Kopf und mindestens 6 Handschwingen. Das andere
Gefieder ist farbig, auch die Innenseite der Kappe. Der Kopfschnitt
verläuft möglichst glatt in leichtem Bogen bis zur
Kappe, ca. 5 mm unter dem Schnabel und den Augen.
Alle Farben intensiv, die Gehämmerten mit möglichst
gleichmäßiger Flügelzeich-
nung. Die Blauschimmel haben mehr oder weniger weiße
Einlagerungen (Schim-
mel) in jeder Feder und dunkle Binden. Schwarze und Blaufarbige haben
gleich-
farbigen Rücken und Schwanz, Rote und Gelbe möglichst
durchgefärbten Bauch
sowie hellen Schwanz, Rotfahl-Gehämmerte und Fahle hellen
Rücken und
Schwanz sowie intensive Hals,- Brust- und Bindenfarbe, die Farbe des
Bauch- und
Hosengefieders paßt sich der Schildfarbe an. Bei
Hellschwänzigen schließt eine
geringe Pigmentierung von Keil und Unterschwanz eine hohe Bewertung
nicht
aus.
Grobe Fehler:
Zu schwacher oder zu starker Körper; Muschelhaube;
Schnabelstipp; unreine
Farben, starke Zeichnungsmängel; haarige Federstruktur.
Bewertung:
Gesamteindruck - Körperform - Kopf und Kappe - Gefiederbildung
- Zeichnung -
Gefiederfarbe - Schnabelfarbe.
Ringgröße:
7
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Rheinische Ringschläger
Spielflugtauben
2002
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